Unsere Buchempfehlungen im Monat Juli

 

Viola Taube empfiehlt im Juli:
Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe - zu ihren Bedingungen.
Susann Pasztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung - unpathetisch und humorvoll

Pasztor, Susann

EUR 20,-

inkl. MwSt.
versandkostenfrei ab EUR 20,-

Doris Hillen empfiehlt im Juli:
Fay

Fay Jones ist 17 Jahre alt, als sie beschließt, ihr Zuhause in einer Hütte im Wald zu verlassen. Mit zwei Dollar und einer halben Schachtel Zigaretten macht sie sich auf den Weg in eine Welt, die sie nicht kennt. Aber wenn man so aussieht wie Fay, bleibt man nicht lange allein. Sie lernt viele nette, aber auch eigennützige Menschen kennen, vor allem die Männer sind es, die an Fay interessiert sind. Als sie auf den Polizisten Sam trifft, der sie mit zu seiner Frau Amy nimmt, scheint sich alles zum Besseren zu wenden.
Der Roman liest sich wie ein Tatsachenbericht, in dem Sex, Alkohol und Drogen das Leben der Menschen bestimmen. Larry Brown schafft es mühelos, den Leser mit seiner Geschichte mitzureißen.

Brown, Larry

EUR 22,99

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Petra Lauinger empfiehlt im Juli:
Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

Wenn ein alter Mann einen von der Parkbank schubst, auf der Sekunden später ein Globus mit Metallfuß kracht, dann stellen sich einem viele Fragen. Genau so geht es dem Erzähler des kleinen und feinen Buches von Axel Hacke. Immer wieder treffen die beiden aufeinander, laufen durch die Straßen und unterhalten sich.
 
„Es beschäftigt sich mit den großen Fragen des Lebens, ein Buch in dem die Welt auf links gedreht wird, um sie besser zu verstehen.“ Zitat von Axel Hacke bei der Lesung in der Stadtbibliothek in Nordhorn.
 
Nicht nur die Geschichte ist einfach schön und unterhaltsam, sondern auch die Bilder von Michael Sowa illustrieren und charakterisieren die Gedanken des Autors auf gewohnt humorvoller und beschaulicher Art und Weise.

Hacke, Axel

EUR 18,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Jessica Schröder empfiehlt im Juli:
Auf die sanfte Tour

Tarantino trifft McCarthy
In einer auf einem Hügel gelegenen Villa in einem Provinzdorf in Vermont wird ein Safe gestohlen. Schlecht nur, dass die Villa der Russenmafia gehört, denen der Inhalt des Safes äußerst wichtig ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Der emsige Deputy Keen, der mit allen Mitteln den Dieb dingfest machen möchte, um bei der nächsten Sheriffwahl die Mehrheit auf seiner Seite zu haben, die Russenmafia, die vor nichts zurückschreckt, um wieder in den Besitz ihres Safes zu kommen und der amtierende Sheriff Wing, der die Dinge eher auf die sanfte Tour angeht, um größeren Ärger zu vermeiden und die gewohnte Ruhe in das kleine Provinznest zurückzubringen.
 
Dialoge mit trockenem Humor im Stile eines Quentin Tarantinos und skurrile Provinzcharaktere, die an McCarthys „No Country for old men“ erinnern lassen – einfach schräg und kultverdächtig.
Perfekt für ein kurzweiliges Lesevergnügen!

Freeman, Castle

EUR 19,-

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Ilse Junker empfiehlt im Juli:
Gott ist nicht schüchtern

Amal und Hammoudi sind jung, schön und privilegiert, ihre Zukunft liegt vor ihnen.< Doch sie leben in Syrien und plötzlich bricht ihr Leben auseinander. Sie erleben am die Brutalisierung des Alltags und der Privatsphäre am eigene Leib und fliehen – über das Mittelmeer bis nach Berlin.
 
Olga Grasnowa führt uns die Auswirkungen eines weiteren unmenschlichen Krieges. Es macht dort weiter, wo Nachrichtenmagazine und Dokumentationen aufhören. Eindringlich und hautnah!
Und für all diejenigen, die noch entsprechende Bilder benötigen: „Wo die Kinder schlafen“ heißt die Fotoreportage des schwedischen Fotografen Markus Wennman, der Schlafplätze von Flüchtlingskindern zeigt.
Herzzerreißend!

Grasnowa, Olga

EUR 22,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Monika Brochhagen empfiehlt im Juli:
FährtenFinder

Ein Wiedersehn mit Septimus Heap! Jeweils zu ihrem zwölften Geburtstag werden die Kinder in die Geheimnisse der FährtenFinder eingeweiht. Todi, Tochter einer Magierin und eines Fischer gehört auch dazu. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, hat sie nur noch ihren Vater und eine Stieftante. Dass es die Stieftante nicht gut mit Todi meint, erfährt sie, als ihr Vater vom Fischfang nicht zurückkehrt.
Merkwürdige magische Wesen, die sie nur aus einer alten Kladde kennt, machen die Umgebung unsicher, ihre Tante scheint mit diesen im Bunde zu stehen. Kinder und Erwachsene werden Entführt und auch Todi gerät in Gefahr. Zusammen mit ihrem Freund Oskar gelingt es ihnen zu fliehen. Sie müssen zum Zauberturm, dort werden sie mit offenen Armen von Septimus Heap empfangen.
Jede Menge skurrile Wesen, sowie neue und altbekannte Charaktere machen das Buch zu einem Fantasyschatz. Band 2 erscheint am 24.07.17 und Band 3 erscheint am 25..09.17.

Sage, Angie

EUR 17,-

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Marianne Bergmeyer empfiehlt im Juli:
RE: Das Kapital

Ist der Kapitalismus am Ende? Globalisierung, Finanzcrash, Wachstumsschwäche – die Krisen, die die westlichen Gesellschaften durchleben, dauern an. Grund genug, 'Das Kapital' von Karl Marx noch einmal zu lesen. Mathias Geffrath dazu ein Buch herausgegeben 'Re: Das Kapital.“
 
Elf Autoren – Soziologen, Publizisten, Politiker, Philosophen – haben 'Das Kapital' noch einmal gründlich gelesen. Ausgehend von jeweils einem Kapitel des Werkes ziehen sie Linien in die Gegenwart und denken über Aktualität und Grenzen der Marxschen Theorie nach. Ihren Blick richten sie auf die politischen Möglichkeiten der Gegenwart, denn darauf, so Marx, kommt es an: die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern.
Sehr lesenswert.

Greffrath, Mathias

EUR 22,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ute Kues empfiehlt im Juli:
Hasenjagd

Wenn man das Kinderlied mit den Kaninchen hört sollte man schleunigst das Weite suchen oder sich auf ein heftiges brutales Ende gefasst machen.
Der Mord am schwedischen Außenminister sollte, wenn es nach der Polizei geht, am besten ziemlich tief unter den Teppich gekehrt werden, aber als dann auch noch der stellvertretende Verteidigungsminister der USA in Schweden erschossen wird, scheint es klar, dass es sich um eine Serie handelt und Eile geboten ist.
 
Die Fälle sind so brisant, dass Joona Linna sogar nach zwei Jahren im Hochsicherheitstrakt der JVA Kumla wieder zurück in den Polizeidienst geholt wird und mit seiner Kollegin Saga Bauer diesen lebensgefährlichen Fall übernimmt.
 
Auch der sechste Fall dieser Reihe ist wieder brisant und Hochspannung! Aber Vorsicht: Nichts für zartbesaitete!!!!!

Keppler, Lars

EUR 22,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Carmen Hodosi empfiehlt im Juli:
Tiefenwelt

Der 16-jährige Lenyo ist heilfroh, der Nordstadt entkommen zu sein. In Nordstadt herrschen Angst, Armut, Gewalt und Hunger. Eine skrupellose Armee hat hier eine Schreckens- und Gewaltherrschaft aufgebaut. Lenyo konnte sich in die Tiefenwelt retten, von der nie jemand wusste, ob sie tatsächlich existiert. Hier erfährt er von den Rebellen die ganze Wahrheit und schließt sich ihnen an um das System zu bekämpfen.... In Nordstadt breitet sich mittlerweile eine tödliche Krankheit aus. Doch an rettende Medikamente zu kommen ist fast unmöglich. Lenyo ahnt nichts davon, das auch seine Familie betroffen ist, und nur der Erfolg der Rebellen sie retten kann. Auch mit ihrem zweiten Buch konnte Theresa Sperling mich überzeugen. Eine Welt voller Spannung und Überraschungen erwarten einen hier. Ein wirklich packender Jugendroman der auch für viele Erwachsene ein toller Lesegenuss ist.
 

Sperling, Theresa

EUR 14,90

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Unsere Buchempfehlungen im Monat Juni

 

Viola Taube empfiehlt im Juni:
Der Killer kommt auf leisen Klompen

Holland ist nicht nur Tulpen und Gouda - sondern auch Mord und Totschlag. Der 2. Fall für Hollands größten Agatha Christie-Fan Inspecteur Piet van Houvenkamp ist nun endlich erschienen!
 
In seinem geliebten Middelburg wird in einem Hausboot eine Frau aufgefunden. Sie lächelt, sie ist wunderschön, sie ist nackt. Sie hat nur einen Fehler: Sie ist tot. Der Inspecteur ermittelt unter Hochdruck und gerät dabei in Kreise, von deren Existenz er bislang nichts ahnte. Und schon bald liegen seine Nerven blank - denn natürlich lassen es sich auch die Camper vom Campingplatz 'De Grevelinge' mal wieder nicht nehmen, bei den Ermittlungen mitzumischen.... Ein amüsantes Lesevergnügen für alle Holland- und Bernd Stelter Fans!
 
(Bernd Stelter haben wir für den 20. September in die Kornmühle eingeladen - Eintrittskarten gibt es bei uns in der Buchhandlung)

Stelter, Bernd

EUR 18,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ilse Junker empfiehlt im Juni:
Denunziation

Der nordkoreanische Herrscher Kim-Il Sung und sein Sohn sind anscheinend von dem Ehrgeiz besessen, ihre zweifelhaften Vorbilder des Russlands unter Stalin und des Stasi-Systems der DDR zu perfektionieren. Unter dem Pseudonym Bandi schildert ein Schriftsteller, der weiterhin unerkannt in Nordkorea lebt, in beklemmenden Erzählungen Szenen aus dem Alltag des Landes.
 
Eine Mutter, deren kleiner Junge beim Anblick des Plakates von Karl Marx vor dem Fenster seines Zimmers Schreikämpfe bekommt, wird in ein Arbeitslager deportiert. Ein Mann, der zu Zeiten der Staatstrauer um den verstorbenen Diktator Kim Il-Sung Hand in Hand mit einem Mädchen beobachtet wird, gerät in die Mühlen der Staatssicherheit. Ein Sohn kämpft vergeblich um eine Ausreisegenehmigung in die Nachbarprovinz, um seine sterbende Mutter zu besuchen.
 
Wieder einmal wird Science Fiction von der Realität eingeholt wenn nicht überholt.

Bandi

EUR 20,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Doris Hillen empfiehlt im Juni:
Wenn ich jetzt nicht gehe

'Wenn ich jetzt nicht gehe' entführt den Leser in eine andere Zeit und eine andere Welt. Der Roman spielt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mauro Larrea, der sich vom einfachen Bergmann zu einem der reichsten Männer Mexiko-Stadts hochgearbeitet hat, steht vor den Trümmern seiner Existenz. Er leiht sich Geld bei einem dubiosen Pfandleiher und versucht einen Neuanfang auf Kuba.
 
Dieses Buch ist ein historischer Roman, ein Abenteuerroman, eine Familiensaga aber auch eine Liebesgeschichte von einer der größten Erzählerinnen Spaniens. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil und ihre bildhafte Ausdrucksweise konnte mit Leichtigkeit Bilder in meinem Kopf erzeugen.
 
Kurzum ein wahres Lesevergnügen.

Dueñas, María

EUR 24,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Petra Lauinger empfiehlt im Juni:
Ein Festtag

Auf nur 141 Seiten ein so feines intensives Buch zu schreiben zeugt von großem Können; der Man Booker Prize Träger Graham Swift hat genau das. Mit dem Festtag (im Original heißt es: „Mothering Sunday“) hat er ein literarisches, zauberhaftes Werk erschaffen.
 
Poetisch und sinnlich beschreibt Swift den freien Tag des Dienstmädchens Jane, die ein Verhältnis zu einem jungen Mann aus „gutem Hause“ hat. Es wird ihr letzter Tag sein, denn Paul wird bald heiraten. Es ist Muttertag und alle sind unterwegs, nur Jane und Paul haben den Tag für sich und können sich bei ihm Zuhause treffen. Einfach schön, unbedingt lesen...

Swift, Graham

EUR 18,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Monika Brochhagen empfiehlt im Juni:
Die Schöne und das Biest

Zur Geschichte brauche ich nicht viel zu schreiben, spätestens seit der Verfilmung von Disney kennt jeder die Handlung. Bei dieser Ausgabe handelt es sich aber um die ursprüngliche Geschichte der französischen Schriftstellerin Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve, die bereits Mitte 18. Jahrhunderts veröffentlich wurde.
Diese Ausgabe ist ein absolutes Kunstwerk, liebevoll gestaltet und einfach nur ein Traum. Eine aufwendig gestaltete Schmuckausgabe mit interaktiven Details, ausklappbarer Landkarte, Drehscheiben, versteckte Türchen. Man kommt nicht umhin, mit der Hand darüber zu streichen, im Stil eines alten Märchenbuches.
Es freut mich, dass der Verlag den Originaltext von 1740 verwendet hat.
Die ursprüngliche Geschichte ( französisches Volksmärchen ) des beliebten Märchenklassikers ist zauberhaft und urromantisch.
 
PS. In der gleichen Ausstattung ist auch „Peter Pan“ erschienen. Im Juli kommt dann „Das Dschungelbuch“. Märchen

Barbot de Villeneuve, Gabrielle-Suzanne

EUR 29,95

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ute Kues empfiehlt im Juni:
Jürgen

Ja, der Jürgen, das ist eine arme Wurst....nur dass ihm das nicht so wirklich bewusst ist.
Sein Job im Parkhaus verlangt ihm echt eine Menge ab. Dann gibt es da noch die pflegebedürftige Mutter, die bei ihm eingezogen ist seit sie permanente Hilfe braucht. Es gibt Bernd, Jürgens Kumpel im Rollstuhl, dem es ähnlich ergeht wie Jürgen, mit dem er sich aber ständig zankt.
 
Und dann ist, da die Liebe, die beide noch nicht gefunden haben. Wenn man ihnen zuhört, sollte man meinen die größten Gigolos vor sich zu haben aber wenn man genau hinguckt erkennt man, dass das Gegenteil der Fall ist.
 
Sie versuchen es mit Datingportalen und Speeddating und weil die große Liebe immer noch nicht dabei war, starten sie eine Reise nach Polen. Ob das gut geht? Man muss sehen bzw. lesen. Auf alle Fälle lohnt es sich, Jürgen und Bernd kennen zu lernen und die beiden auf ihrer Reise zu begleiten!
 
Witzig komisch, skurril und einfach unterhaltsam.

Strunk, Heinz

EUR 19,95

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Marianne Bergmeyer empfiehlt im Juni:
Das Europa der Könige

Ich habe mich mit dem Buch von Leonhard Horowski auf Zeitreise ins 'Europa der Könige' des 17. und 18. Jahrhunderts begeben. Mit einer Portion höfischem Klatsch und Sachkenntnis erzählt der Historiker in zwanzig mit reichlich Personal gefüllten Kapiteln von den Gepflogenheiten, Sitten und Launen am Hofe:
 
Der Leser erfährt hier, wie Ehen und Beziehungen geschlossen wurden, wie man dem Gegner im Krieg höflich begegnete oder wie Hierarchien funktionierten. Hier schart sich der höfische Adel um Herrscher, die in einem dichten Netz aus diplomatischen Beziehungen, Intrigen und Verschwörungen gefangen sind: Nationalität und Ideologie sind ihnen nichts, die eigene Dynastie dagegen alles.
 
Der Ton, den dieser Historiker anschlägt, ist etwas Neues: Leonhard Horowski hat über 'Das Europa der Könige' ein erstaunliches Buch verfasst.

Horowski, Leonhard

EUR 39,95

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Carmen Hodosi empfiehlt im Juni:
Caraval - es ist Nur ein Spiel...

Scarlett lebt auf einer abgeschiedenen Insel mit ihrer Schwester und ihrem Vater. Dieser jedoch ist ein Tyrann. Sie hofft irgendwann an dem Spiel Caraval teilnehmen zu können, um vor ihrem Vater zu flüchten. Denn Caraval verspricht Abenteuer, Wünsche und Freiheit.
Als es jedoch soweit ist und sie tatsächlich die Insel und das Spiel Caraval betritt, bekommt sie doch Zweifel, ob es das ist was Sie sich erhofft und gewünscht hat. Räume verändern sich, die gleichen Treppen führen immer woanders hin. Wer ist Teilnehmer und wer ist Schauspieler? Die Grenzen zerfließen zwischen Realität und Spiel und Magie.
Als dann auch noch ihre Schwester verschwindet muss Scarlett das Rätsel lösen um ihre Schwester lebendig wieder zu bekommen.
 
Dieses Buch ist absolut fantastisch. Die Autorin spielt gekonnt mit der Vorstellungskraft und Fantasie der Leser. Sie lädt einen ein mitzugehen nach Caraval und zu spielen. Bist du erst einmal im Spiel, wird es dich so schnell nicht wieder loslassen, denn auch du willst wissen wie es weitergeht.

Stephanie Garber

EUR 14,99

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Jessica Schröder empfiehlt im Juni:
Der Fliegenfänger

Selten hat mich ein Buch so bewegt und so viele unterschiedliche Emotionen in mir hervorgerufen. Raymond Marks ist ein gewöhnlicher Junge. Er wohnt in einer Kleinstadt, hat Freunde und eine liebende Mutter. Bis eines Tages eine harmlose Jungenblödelei sein Leben auf den Kopf stellt. Raymond wird zum missverstandenen Außenseiter und möchte nur eines: wieder der Junge werden, der er vor „dem Vorfall“ war. Trost findet er lediglich bei seiner Großmutter und die Lieder und Texte von Morrissey von der Band „The Smiths“.
Seit Jahren eines meiner absoluten Lieblingsbrüder, das meine Augen nicht trocken gelassen hat. Entweder durch Lachtränen, da Willy Russel es versteht, dramatische Themen mit einer Leichtigkeit zu schildern, die Seinesgleichen sucht oder Tränen der Wut und der Trauer, da er aufzeigt, wie Verbohrtheit und Starrsinn einem unschuldigen Jungen das Leben schwermachen können.
Prädikat: Großartig!
 
 
 

Willy Russell

EUR 9,99

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Unsere Buchempfehlungen im Monat Mai

 

Viola Taube empfiehlt im Mai:
Aus der Welt

Was brachte zwei Wissenschaftler aus dem Nahen Osten dazu, sich Gedanken darüber zu machen, was in einem Gehirn vorgeht, wenn es Baseballspieler, Anlagemöglichkeiten oder Präsidentschaftskandidaten beurteilen soll? Und wieso konnte ein Psychologe einen Wirtschaftsnobelpreis gewinnen?
 
In der Antwort auf diese Fragen steckt eine ganz neue Geschichte. Ein Buch über die Freundschaft Kahnemann und Tversky, die unser Denken verändert hat.

Lewis Michael

EUR 24,95

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Doris Hillen empfiehlt im Mai:
Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde hat mit 'Die Geschichte der Bienen' einen Roman konstruiert, der in drei Erzählebenen, handelnd im Gestern, Heute und Morgen an drei verschiedenen Orten spielt. Die Geschichten werden parallel in kurzen Kapiteln erzählt, was dem Roman ein gutes Tempo verleiht.
 
Da ist zum einen William, der in England um 1852 einen völlig neuartigen Bienenstock entwirft. Die zweite Geschichte dreht sich um George, der 2007 in Ohio lebt und sehr hart für seinen Traum als Imker arbeitet. Und die dritte Geschichte handelt von Tao, die 2098 in China lebt und um das Leben ihres Sohnes kämpft. Das verbindende Glied hierbei sind die Bienen und das Bienensterben. Es geht um die Zusammenhänge in der Natur und die Verantwortung des Menschen der Natur gegenüber.
 
Es ist eine Geschichte die berührt, nachdenklich macht und mich einfach begeistert hat.

Lunde, Maja

EUR 20,-

inkl. MwSt.
versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ilse Junker empfiehlt im Mai:
Ein wenig Leben

Ja, es hätte ein Fünf-Sterne-Buch werden können, leider hat es dafür nicht gereicht. Dennoch ist dieser Roman der amerikanischen Schriftstellerin Hanya Yanagihara das, was man einen guten Schmöker nennt:
 
Im Zentrum des Geschehens steht Jude St. Francis, ein charismatischer junger Mann, der allerdings eine grauenvolle Kindheit und Jugend durchleiden musste. Um ihn herum seine Freunde Willem, JB und Malcolm, die versuchen, die Schatten, die Jude umgeben, zu vertreiben.
Judes Geschichte und die verheerenden Auswirkungen von Missbrauch gehen dem Leser an die Nieren, die Kraft von Freundschaft und Liebe direkt ins Herz. Und doch: Auf die Nerven ging mir irgendwann, dass diese Menschen allesamt brillant, charmant, reich, kultiviert und gut aussehend sind und so fingiert wirken, dass es irgendwann sogar langweilig wird
Ein gutes Buch, dem aber ein paar glaubwürdigere Personen und weniger Seiten sehr gut getan hätten.

Yanagihara, Hanya

EUR 28,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Marianne Bergmeyer empfiehlt im Mai:
Aus Liebe zu den Pflanzen

Leonardo da Vinci, Johann Wolfgang von Goethe, Gregor Mendel: Drei prominente Pflanzenliebhaber, die zwar bekannt sind, jedoch nicht als Botaniker. Um sie und andere 'Außenseiter' in der Pflanzenwelt geht es in dem Buch 'Aus Liebe zu den Pflanzen' von Stefano Mancuso.
 
Nicht immer sind es die hoch geachteten Koryphäen an den Universitäten, die die Wissenschaft voranbringen. Oft liefern Amateure, die außerhalb akademischer Hierarchien forschen, die besten Ideen. Vor allem in der Pflanzenkunde trugen fachfremde Querdenker wesentlich zum Fortschritt der Wissenschaft bei. Lebendig, leicht verständlich und übersichtlich fasst Stefano Mancuso die Lebensläufe von zwölf Außenseitern zusammen.
 
Entstanden ist ein kleines, gut geschriebenes Meisterwerk über wirklich außergewöhnliche Geschichten von berühmten und weniger bekannten Persönlichkeiten.
Rundum zu empfehlen!

Mancuso, Stefano

EUR 20,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Monika Brochhagen empfiehlt im Mai:
Die Mississippi Bande

USA, Anfang des 20 Jahrhunderts: Peter, Eddi, Julie und ihr kleiner schwarzer Bruder Tit, leben in großer Armut im Bayou in Louisiana. Die vier Jugendlichen,sind zum Ärger ihrer Eltern dicke Freunde. Wann immer sie können, treffen sie sich heimlich in den Sümpfen. Zusammen sind sie die Mississippi Bande.
 
Beim Angeln finden sie 3 Dollar in einer alten Blechdose. Mit dieser für sie enorm hohen Summe bestellen sie eine Pistole aus dem Katalog des Chicagoer Versandhauses Walker & Dawn, bekommen jedoch eine alte Taschenuhr. Die Enttäuschung ist groß, hält zum Glück aber nicht lange an. Denn wie sich herausstellt, ist die Uhr sehr wertvoll. Und damit beginnt ein großes Abenteuer.
 
Die Geschichte entfaltet sich wie eine Landkarte, die Reise geht vom Bayou im tiefen Süden der USA bis nach Chicago. Wunderschön sind die Illustrationen der alten Landkarten, Stadtpläne, Zeitungsausschnitte und Schiffstickets.
 
Eine historische Abenteuergeschichte, die Spaß macht, die Südstaaten kennenzulernen. Der Autor schafft es, die Atmosphäre von Tom Sawyer und Huckleberry Finn einzufangen.
Ein rundum grandioses Kinderbuch.

Morosinotto, Davide

EUR 14,99

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ute Kues empfiehlt im Mai:
Und jetzt lass uns tanzen

Gibt es so etwas wie eine zweite Chance, ein spätes Glück? Margerite und Marcel hätten auf alle Fälle nicht daran geglaubt.
Sie, ihrem Ehemann über Jahrzehnte gefolgt, gehorcht, ja, ihn sogar gesiezt und Er, der in Nora seine erste und große Liebe geheiratet hatte. Als beide unerwartet verwitwen, bricht ihr jeweiliges Leben aus den Fugen, Sinnlosigkeit macht sich breit.
 
Und so will es da Schicksal, dass beide in das selbe Sanatorium zur Kur geschickt werden. Ihr Unmut darüber führt die beiden zusammen und da stellen sie fest, dass sie über die selben Dinge lachen können und sich überhaupt ganz gut verstehen....
 
Ob sie sich gegenseitig eine Chance geben? Das sei hier nicht verraten! Lesen Sie selbst diese zu Herzen gehende Liebesgeschichte die zeigt, dass Alter nicht immer eine Rolle spielen muss.
 
Auch erhältlich als Hörbuch, eingelesen von Iris Berben ein Genuss!

Lambert, Karine

EUR 17,99

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Jessica Schröder empfiehlt im Mai:
Der Mann, der zu träumen wagte

Adam Sharp führt ein zufriedenes, aber ereignisloses Leben, bis die E-Mail einer vergangenen Liebe seine Gedanken und seine Welt völlig auf den Kopf stellt. Plötzlich fragt er sich, ob das, was er hat, alles sein soll, oder ob da vielleicht mehr ist?
Adam beschließt, sein Leben zu ändern. Er ernährt sich gesünder, treibt wieder Sport, verlässt seine langjährige Freundin und macht sich auf den Weg nach Frankreich – zu einem gemeinsamen Urlaub mit seiner alten Liebe – und ihrem Ehemann. Der Neuanfang einer längst verloren geglaubten Liebe oder der Beginn von nie geahnten Problemen?
Graeme Simsion versteht es hervorragend, in den Tiefen der männlichen Psyche zu wühlen und hat damit auch mich das ein oder andere Mal aufgewühlt. Des Öfteren wollte ich Adam den Kopf waschen, trösten, auf die Schulter klopfen oder mal vors Schienbein treten. Begleitet wird dieses Gefühlspotpourri von einem unglaublich tiefgängigen Soundtrack, der jede einzelne Stimmung – und davon gibt es in diesem Buch reichlich – einzufangen weiß.

Simsion, Graeme

EUR 19,99

inkl. MwSt.
versandkostenfrei ab EUR 20,-

Petra Lauinger empfiehlt im Mai:
Die Liebe in diesen Zeiten

Eine Liebesgeschichte zu erzählen, die während des zweiten Weltkriegs beginnt, bedarf viel Einfühlungsvermögen und guter Recherche. Beides hat Chris Cleave sehr gut umgesetzt und so ist ein Buch entstanden, das weder pathetisch noch lieblich ist.
 
In London werden Freiwillige gesucht und Mary North wird als Hilfslehrerin eingesetzt. Aufgrund der Landverschickung sind jedoch nicht mehr viele Kinder in London und die Bombenangriffe erschweren den Unterricht. Zwischen Mary und ihrem Vorgesetzten Tom beginnt eine innige Freundschaft, als Toms Freund Alistair auftaucht und die soeben beginnende Liebe ins wanken gerät.
 
Alistair wird auf Malta stationiert und durch die Belagerung deutscher Schiffe können nur Briefe geschrieben werden. Kann eine Liebe wachsen, die unter so unglücklichen Voraussetzungen beginnt?
 
Nicht nur die Liebes- und Freundschaftsgeschichte steht im Mittelpunkt des Romans, sondern ebenso das Leben während des Krieges. Beeindruckend und bewegend.
 
 
 

Cleave, Chris

EUR 16,90

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Unsere Buchempfehlungen im Monat April

 

Viola Taube empfiehlt im April:
Unsere Seelen bei Nacht

Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte?
 
Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben.
Doch ihre Beziehung weckt in dem kleinen Städtchen Argwohn und Missgunst. Ein berührender Roman über spätes Glück.

Haruf,Kent

EUR 24,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Petra Lauinger empfiehlt im April:
Pawlowa

„Mr B, ein drahtiger kleiner Mann von fünfzig Jahren mit weißem Haar, saß auf dem Rücksitz eines großen weißen Landrover, als er den Esel sah.“
 
Vollbepackt mit Lasten, die ein junger Esel niemals hätte tragen sollen, entschließt sich Mr B, ein englischer Gentleman, die Eselin zu retten und mit nach England zu nehmen. Doch dafür muss er sich zu Fuß auf den abenteuerlichen Weg von Pakistan bis nach London machen. Dabei lernt er viele hilfsbereite Menschen kennen, Faruk, den Apotheker, Reza, den Teppichhändler, Laetitia, die Frau des britischen Botschafters der Türkei und andere, ohne die er wahrscheinlich sehr viel länger unterwegs gewesen wäre.
 
Eine wunderschön erzählte Geschichte über einen verschrobenen, tierlieben Engländer, über fremde Länder und faszinierende Orte und über die Kraft der Freundschaft. Einfach liebenswert und schön.

Sewell, Brian

EUR 14,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ilse Junker empfiehlt im April:
Cox oder Der Lauf der Zeit

Christoph Ransmayr schickt den begnadeten Londoner Uhrmachers Alistair Cox nach China, wo er für den Kaiser ein selbstlaufendes Uhrwerk herstellen soll, eins, das nicht von dieser Welt ist, weil es an die Ewigkeit rührt.
Ein wunderbarer Roman, eine fantastische Abenteuergeschichte, wundersame Begebenheiten und eine bildhafte Sprache, die entzückt und süchtig macht.
Christop Ransmayr hat nichts wenige als ein Meisterwerk geschrieben!

Ransmayr, Christoph

EUR 22,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Marianne Bergmeyer empfiehlt im April:
1517 – Weltgeschichte eines Jahres

Heinz Schilling macht mit seinem neuen Buch „1517“ eine Zeitreise in das Jahre als Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen zur Reform der Kirche veröffentlichte.
 
Aus dem Untertitel kann man entnehmen, was der Autor vorhat: Er schreibt die ganze Geschichte der Welt des Jahres 1517 und weitet den Blick für globale Trends vor 500 Jahren, als sich alte Welt und neue Welten begegneten.
 
Eine erstklassige Lektüre für alle, denen politische, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse der frühen Neuzeit wichtiger sind als die Geschichte der Theologie

Schilling, Heinz

EUR 24,95

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Doris Hillen empfiehlt im April:
Das geträumte Land

Jende Jonga und seine Frau Neni haben zusammen mit ihrem 6jährigen Sohn ihre Heimat Kamerun verlassen und leben nun in New York. Ihr Aufenthaltsstatus ist unsicher, das Asylverfahren läuft, sie warten und hoffen auf eine Greencard. Da bekommt Jende einen Job als Chauffeur bei dem vermögenden Mr Edwards, Banker bei Lehman Brothers. Sein großer Traum von einer sicheren Zukunft in den USA scheint Wirklichkeit zu werden.
Doch dann kommt es zum finanziellen Zusammenbruch der Bank. Jende verliert seine Arbeit und dann wird auch noch sein Asylantrag abgelehnt.
Imbolo Mbue weiß wovon sie schreibt. Sie ist in Kamerun aufgewachsen und lebt heute in New York. 'Das getäumte Land' ist ihr erster, sehr gelungener Roman und unbedingt, schon wegen seiner Aktualität, weiterzuempfehlen.

Mbue, Imbolo

EUR 16,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Monika Brochhagen empfiehlt im April:
Herz auf Eis

Ludovic überredet Louise ein Sabbatjahr zu nehmen und diese Zeit für eine Reise mit der Yacht um die Welt zu nutzen. Sich mal den Wind um die Nase wehen und ihre Heimat Paris hinter sich zu lassen. Dabei sind die beiden etwas sorglos, denn sie laufen ein Naturschutzgebiet fernab vom normalen Schiffsverkehr an, wo kurze Zeit nach ihrer Ankunft ein Sturm tobt und mit seiner Wucht, die Yacht zerstört.
 
Auf der Insel (eine verlassene Walfangstation in der Antarktis: Geisterstädte im Eis. Die Insel gibt es wirklich) beginnt ein grausamer, schier aussichtsloser Überlebenskampf. Hunger und Verzweiflung drücken die beiden zu Boden. Die Ausnahmesituation bringt sie an den Rand ihrer Kräfte und ihre Partnerschaft bröckelt unter dem Gefühl von Todesangst. In so einer Extremsituation lernt man nicht nur den Partner wirklich kennen, sondern auch sich selbst.
 
Das Buch endet nicht mit der Rettung des Paares. Die Inselgeschichte ist nach etwa zwei Drittel des Romans vorbei. Dann geht es darum, wie dieses Extremerlebnis in der Wildnis in der modernen Welt zu erklären und zu bewerten ist. Wildnis und Zivilisation knallen gnadenlos aufeinander.
Unbedingt lesen.

Autissier, Isabelle

EUR 22,-

inkl. MwSt.
versandkostenfrei ab EUR 20,-

Jessica Schröder empfiehlt im April:
Dear Amy

Ein temporeicher und eindringlicher Psychothriller, der sich zu lesen lohnt.
Margot ist Lehrerin an einer Privatschule, die nebenbei für eine ortsansässige Zeitschrift die Kolumne „Dear Amy“ verfasst, in der sie Lesern Hilfestellung in sämtlichen Lebenslagen gibt.
 
Als eines Tages eine ihrer Schülerinnen verschwindet, bekommt „Dear Amy“ einen Brief von Bethan Avery. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wäre Bethan nicht bereits vor 20 Jahren verschwunden und mittlerweile für tot erklärt. Der Hilferuf zur Rettung vor einem mordlustigen Entführer bringt Margot an den Rand ihrer Kräfte und zieht sie in einen Strudel mysteriöser Ereignisse.
 
Immer wieder wurden meine Theorien über den Haufen geworfen – Frau Callaghan weiß einen an der Nase herumzuführen. Ein Buch zum Weglesen und Mitfiebern.

Callaghan, Helen

EUR 14,99

inkl. MwSt.
versandkostenfrei ab EUR 20,-

Carmen Hodosi empfiehlt im März:
Morgen lieb ich dich für immer

Mallory und Rider waren als Kinder in der gleichen Pflegefamilie. Dort ging es ihnen richtig schlecht. Rider hat Mallory immer versucht zu beschützen und sich vor Sie gestellt. Bis zu jenem schicksalhaftem Tag, an dem Mallory fast verbrennt und Rider ausgesperrt ist.
Mallory hat Glück im Unglück, denn sie lernt ein tolles Arztehepaar kennen, das sie adoptiert. Auch Rider kommt in eine neue Pflegefamilie. Aber von dem Tag an sehen sie sich vier lange Jahre nicht.
Erst als Mallory beschließt wieder eine normale Schule zu besuchen trifft sie Rider wieder. Trotz aller Widrigkeiten und Ängsten, ist ihre Bindung noch so stark wie früher.
Jennifer L. Armentrout hat hier einen wirklich dramatischen aber auch hoch leidenschaftlichen Jugendroman geschrieben der sich nicht hinter ihren anderen Büchern zu verstecken braucht. Ich denke das auch die Fans von Colleen Hoover dieses Buch lieben werden.

Armentrout, Jennifer L.

EUR 12,99

inkl. MwSt.
versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ute Kues empfiehlt im April:
Ich, Eleanor Oliphant

Manchmal sind es wirklich kurze kleine Momente, die ein ganzes Leben verändern können.
So ergeht es Eleanor Oliphant.
 
Einsam und zurückgezogen geht sie täglich zur Arbeit, erledigt ihre Pflichten und zieht sich dann wieder in die Stille ihres Schneckenhauses zurück. Doch eines Tages kommt alles anders.
 
Zufällig findet sie mit einem Kollegen einen alten Mann, der auf dem Bürgersteig zusammengebrochen ist. Hilfe ist gefragt und Eleanor muss aus ihrem Käfig ausbrechen und reagieren.
Eine Verkettung von Ereignissen führt dann dazu, dass sie sich aus sich rauskommen muss und ganz langsam anfängt, wieder an ihrem und dem Leben anderer teilzunehmen.
 
Erfrischend heiter, aber auch nachdenklich machend..... Schließlich ist Einsamkeit heute leider ein weit verbreitetes Thema.
 
 
 

Honeymoon, Gail

EUR 18,99

inkl. MwSt.
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Unsere Buchempfehlungen im Monat März

 

Viola Taube empfiehlt im März:
Schlafen werden wir später

Liebe Frau Zsuzsa Bank,
vielen, vielen Dank für dieses wunderbare Buch! Ein Wortozean!
 
Die Freundschaft zwischen Johanna und Marta in ihren Briefen und Mails hat mich in ihrer Tiefe und Offenheit zutiefst berührt und gefesselt. Die Wortschöpfungen machen Mut und kitzeln an den eigenen Gefühlen. Selbst bei 686 Seiten liest man das Buch am Ende langsamer - einfach weil es so schön ist und so gut tut.
 
Ihnen wünsche ich ganz, ganz viele Leser!

Bank Zsuzsa

EUR 24,-

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Doris Hillen empfiehlt im März:
Trümmerkind

Der neue Roman von Mechtild Borrmann ist in mehrere Handlungsstränge und verschiedene Zeitebenen unterteilt.
 
Zum einen ist da die Familie Anquist aus der Uckermark. Die Autorin beschreibt die Umstände ihrer Flucht aus der sowjetischen Besatzungszone.
Zum anderen ist da die Familie Dietz, die sich in den Trümmern von Hamburg nach dem Krieg durchschlagen muss.
Und dann ist da noch Anna Meerbaum, die 1992 auf der Suche nach den Wurzeln ihrer Familie ist. Erst nach und nach kann der Leser einen Zusammenhang erahnen. Beeindruckend erzählt Mechtild Borrmann jede Familiengeschichte für sich, um die verschiedenen Handlungsstränge dann am Ende miteinander zu verknüpfen.
 
Ein ausgesprochen lesenswertes Buch.

Borrmann, Mechtild

EUR 19,99

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Ilse Junker empfiehlt im März:
Geister

Als eine ältere Frau dem Gouverneur von Wyoming bei einem Wahlkampfauftritt in Chicago Kieselsteine an den Kopf wirft, ändert sich das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson. Er ist der Sohn dieser Frau, die ihn allerdings in seiner Kindheit aus ihm unerfindlichen Gründen verlassen hat. Nun soll er für sie bürgen und beginnt, eine Reise in die Vergangenheit, um zu verstehen, was seine Mutter bis heute antreibt.
 
'Geister' wandert durch die Jahrhunderte, widmet sich norwegischen Auswanderergeschichten ebenso wie der 68er-Revolution, einer Englisch-Studentin, die eigentlich nur in Social-Media-Gruppen lebt, oder einem Computerspielsüchtigen auf Entzug.
 
Ein wirklich herausragendes Buch!

Hill, Nathan

EUR 25,-

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Petra Lauinger empfiehlt im März:
Morgenland

Lilya Wasserfall ist eine aktive Widerstandskämpferin gegen die Britten in Palästina. Es ist 1946, den israelischen Staat gibt es noch nicht und Lilya bekommt den Auftrag in Deutschland einen verschollenen Wissenschaftler zu suchen. Sie macht sich auf den Weg und merkt schon bald, dass neben dem britischen Geheimdienst auch noch andere ihre Suche boykottieren.
 
Spannend, abenteuerlich und einfühlsam beschreibt Stephan Abarbanell den Weg Lilya Wasserfalls von Jerusalem über London nach Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Viele sind auf der Suche nach einer neuen Heimat, es finden sich einige Parallelen zur Flüchtlingssituation (das Buch erschien im Herbst 2015) und es gibt sehr viele Informationen über das Leben im Nachkriegsdeutschland und in Palästina.
 
Kann ein deutscher Autor aus Sicht einer Jüdin schreiben? Ich finde: Ja, er kann und das sehr beeindruckend und unterhaltsam.

Abarbanell, Stephan

EUR 9,99

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Monika Brochhagen empfiehlt im März:
Das Jahr, in dem ich lügen lernte

Es geschah im Herbst 1943. Die 11 jährige Annabelle lebt mit ihren zwei Brüdern, 7 und 9 Jahre alt, ihren Eltern, Großeltern und ihrer Tante auf einer Farm. An der Schule, in der sie geht, gibt es nur eine große Klasse, in der alle Jahrgänge unterrichtet werden.
 
Annabelles sorglose Kindheit endet an dem Tag, an dem mit der aus der Stadt zugezogenen Betty eine neue Schülerin in ihre Klasse kommt, die Annabelle ohne ersichtlichen Grund sofort zur Zielscheibe ihrer Aggressionen macht. Hinter der Fassade des netten, unschuldigen Mädchens tut Betty alles, um ihre Umgebung durch Lügen und falschen Beschuldigungen zu vergiften. Betty wurde von ihrer Mutter zu den Großeltern aufs Land geschickt, sie gilt als „ schwer erziehbar”
 
Es dauert eine Zeit, bis Annabelle Betty durchschaut und sich nicht mehr von ihr manipulieren lässt. Aber als Betty schlimme Gerüchte über Annabelles „Freund”, den kauzigen Einzelgänger Toby, verbreitet und eine Hetzjagd auf ihn anzettelt, muss Annabelle sich entscheiden.
 
Eine fesselnde und unter die Haut gehende Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann.

Wolk, Lauren

EUR 16,-

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Marianne Bergmeyer empfiehlt im März:
Erlöste und Verdammte- die Geschichte der Reformation

Der evangelische Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann hat zum Auftakt des 500. Jahrestages der Reformation am 31. Oktober eine gut lesbare Geschichte der Reformation geschrieben.
 
In einem weiten historischen Bogen nimmt das Buch die religiösen und politischen Ursachen ebenso in den Fokus, wie die weltweite Ausbreitung des Protestantismus und die katholischen Reformen. Der Autor schreibt kenntnisreich und riskiert immer wieder auch klare Urteile über die reformatorischen Ereignisse, ihre Folgen und wie sie bis heute ausgelegt werden.
 
Ein sehr interessantes und aufschlussreiches Buch.

Kaufmann, Thomas

EUR 26,95

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Ute Kues empfiehlt im März:
Pferd, Pferd, Tiger, Tiger

Der Titel des Buches ist ein Sprichwort, das Honey im Chinesischunterricht lernt. Es bedeutet, dass etwas nicht richtig gut ist, aber auch schlimmer sein könnte.
 
Und so ist auch Honeys Leben. In nicht einfachen Familienverhältnissen lebt die 15jährige ein stilles Leben. Mit ihrer geistig behinderten Schwester verbindet sie eine besonders tiefe Innigkeit. Und sie selbst möchte mit ihrem von einer Hasenscharte entstellten Gesicht nicht im Mittelpunkt stehen. Demzufolge widerspricht sie auch eher selten und lernt so durch einen Zufall den todkranken Marcel kennen. Ihre Freundschaft zu ihm lässt Honey sich mit ganz anderen Augen sehen und sich selbst wertschätzen.
 
Ein Buch für ein lachendes und ein weinendes Auge!

Berlin, Mette Eike

EUR 12,99

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Carmen Hodosi empfiehlt im März:
Götterfunke - Liebe mich nicht

Auf dem Weg ins Sommercamp gerät Jess, mit ihrer besten Freundin, in einen fürchterlichen Sturm, wobei sie einen Unfall haben. Als sie jedoch wach wird weiss ihre Freundin, die am Steuer sitzt, nichts von einem Sturm. Nun ist auch Jess sich nicht mehr sicher ob es nur ein Traum war oder nicht.
Im Camp angekommen trifft sie auf Cayden, der ihr im Traum das Leben gerettet hat. Sofort verliert Jess ihr Herz an diesen Jungen.
Cayden aber verfolgt eigene Ziele, er will ein Mädchen finden das ihm widersteht und nicht eins das ihm zu Füßen liegt. Denn er will endlich seine Sterblichkeit erlangen. Unübersehbar hat aber auch Cayden für Jess Gefühle.
Wie wird er sich entscheiden? Ein gebrochenes Herz auf Erden mehr, macht ja eigentlich auch nichts. Denn setzt er auf Sieg wird er Jess das Herz brechen.
Mit einem Hauch Fantasy und viel Götterwillen hat Marah Woolf einen traumhaften Jugendroman geschrieben. Mit ihrem feinen Sprachstil lässt sie jeden sofort in die Handlung kommen. Schnell fiebert man mit den Protagonisten mit und ist traurig wenn das Buch zu Ende ist.
Einziger Haken: bis September muss man warten, bis Teil zwei erscheint.
 
 
 

Woolf, Marah

EUR 18,99

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Unsere Buchempfehlungen im Monat Februar

 

Viola Taube empfiehlt im Februar:
Elefant

Vielen Dank Herr Suter! Das Jahr beginnt mit einem tollen literarischen ' Leckerbissen': Elefant!
 
Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tieres begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.
 
Wieder ein geniales Buch, das mich sehr bewegt hat.

Suter, Martin

EUR 24,-

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Ilse Junker empfiehlt im Februar:
Vor dem Fall

An einem nebligen Abend startet ein Privatjet zu einem Flug nach New York. Wenige Minuten später stürzt er in den Atlantik. Alle Passagiere sterben – nur der Maler Scott Burroughs und der vierjährige JJ überleben inmitten der brennenden Trümmer. Und Scott gelingt das Unmögliche: Er schafft es, den Jungen an das weit entfernte Ufer zu retten.
 
Soweit die Ausgangslage. Was folgt sind Ausschnitte der Lebensgeschichten von Passagieren und Besatzungsmitglieder und nach und nach wird sowohl den Ermittlern des Unglücks als auch dem Zuhörer klar, was an Bord geschehen ist und das nichts so ist, wie es scheint.
 
Eine spannende Geschichte und ein unfassbar gut vorlesender Schauspieler Matthias Koeberlin. Ich wäre dieser Stimme überallhin gefolgt...

Hawley, Noah

EUR 22,99

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Doris Hillen empfiehlt im Februar:
Familienbild mit dickem Kind

'Ein altes Familienfoto. Ich sehe dieses Bild wie durch fließendes Wasser. Wer waren diese Frauen und Männer wirklich? Waren sie so rau und streng, wie sie aussahen? Liebten oder ertrugen sie sich? Was würden sie erzählen, wenn sie die Gewohnheit hätten, von sich zu erzählen, die ihnen gewiss fehlt?'
 
Über ein Jahrhundert umspannt Margherita Giacobinos autobiographisch erzählte Familiensaga aus Piemont. Es ist die Geschichte von bitterer Armut, von Auswanderung und Kriegsgefangenschaft, aber vor allem ist es die Geschichte der allmählichen Emanzipation der Frauen. Ungestüm und gewaltig erzählt uns die Autorin ihre eigene Familiengeschichte. Ein sehr intensives Buch.

Giacobino, Margherita

EUR 22,-

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Petra Lauinger empfiehlt im Februar:
Die Terranauten

T.C. Boyle erschafft in seinem neuen Buch in der Wüste von Arizona eine Welt unter Glas, in der vier Männer und vier Frauen 2 Jahre lang autark leben sollen, ein Versuch, den es tatsächlich gab. Boyle erzählt aus drei verschiedenen Perspektiven und zwar aus der Sicht zweier „Terranauten”, Dawn und Ramsay, und einer Wissenschaftlerin, Linda, die außerhalb des Biotops arbeitet.
 
Spannend und sehr gelungen erzählt sind vor allem die Charakterisierungen der acht Mitglieder, deren Gefühlsleben und die zwischenmenschlichen Beziehungen der beteiligten Personen innerhalb und außerhalb der künstlich erschaffenen Biosphäre. Natürlich hat das Buch auch einiges an Handlung zu bieten, sehr unterhaltsam, intelligent und großartig geschrieben.

Boyle, T.Coraghessan

EUR 26,-

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Marianne Bergmeyer empfiehlt im Februar:
Autorität und Verantwortung

In Augenblicken zunehmender Fragmentierung und Verunsicherung, so scheint es, sehnen sich immer mehr Menschen nach Autoritäten.
Aber: Hatten die westlichen Kulturen sich nicht seit der Aufklärung zunehmend von autoritären Strukturen losgesagt, von der Macht der Patriarchen, moralischen Zwängen und religiösen Dogmen.
 
Die Geschichte unseres Umgangs mit Autoritäten untersucht der belgische Kulturwissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Verhaeghe in seinem aktuellen Buch 'Autorität und Verantwortung'. Dabei geht er auch der Frage nach, ob es neue Formen von Autoritäten geben könnte.
 
Es ist so gut geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Verhaeghe, Paul

EUR 24,-

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Monika Brochhagen empfiehlt im Februar:
Überall & Nirgends

In diesem außergewöhnlichen Gedichtband geht es um Tod und Sterben. Das Buch beschönigt nichts. Es führt durch alle Gefühle und zeigt verschiedene Wege der Trauer in verschiedenen Kulturen. Angst und Resignation werden deutlich benannt.
Die Gedichte sind teilweise sehr berührend, andere bringen einen zum Schmunzeln und viele zum Nachdenken. Die Sprache ist kindgerecht, einfach und ausdrucksstark. Eine Poesie, die berührt und zu Herzen, geht ohne sentimental zu werden.
Das Glossar gefällt mir sehr gut. Vieles, was Kinder ab acht Jahren wissen möchten (und Erwachsenen zu erklären schwer fällt) wird hier sachlich und gut verständlich erklärt. Die Illustrationen sind nicht nur schmückendes Text-Beiwerk, sondern erzählen eigene Geschichten.
 
Ein wunderbares Buch für Kinder ab acht, die das Bedürfnis verspüren, sich mit dem Tod zu befassen.

Westra, Bette / Weve, Sylvia

EUR 25,-

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Ute Kues empfiehlt im Februar:
Nächstes Jahr am selben Tag

Auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, dass die 18jährige Fallon bei einem Hausbrand schwer verletzt und entstellt wurde. Durch ihre Verbrennungen ist ihre Schauspielkarriere von jetzt auf gleich beendet und so beschließt sie, von L.A. nach New York zu ziehen und einen Neuanfang zu versuchen.
Am Tag ihrer Abreise lernt sie, völlig überraschend, Ben kennen und beiden vergucken sich spontan ineinander.
Damit beide ihre Ziele nicht aus den Augen verlieren beschließen sie, sich fünf Jahre Zeit zu geben, sich immer am 9. November zu treffen, ohne jeglichen Kontakt zwischendurch, und dann zu gucken, ob sie immer noch zueinander passen. Eine Achterbahn der Gefühle startet.
 
Colleen Hoover kann es einfach: Mit viel Gefühl und tragischen Momenten ist es immer wieder ein Vergnügen, ihr jeweils neuestes Buch zu verschlingen.

Colleen Hoover

EUR 12,95

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Carmen Hodosi empfiehlt im Februar:
Diabolic - Vom Zorn geküsst

Darf man Menschen ihrer Menschlichkeit berauben und aus ihnen tödliche Killermaschinen machen? Nemesis ist eine von ihnen. Sie soll Sidonia beschützen. Denn Sidonia ist die Tochter eines mächtigen Imperators, der sich aber mit noch mächtigeren Leuten eingelassen hat.
In diesem Universum dreht sich alles um Macht und Geld. Gefühle und Empathie sind hier nicht nur falsch, sondern können tödlich sein. Aber als Nemesis auf Tyros trifft, den Thronfolger des Imperiums, fängt sie an Gefühle zu entwickeln, die sie nicht haben darf und auch nicht haben will.
Dennoch können und dürfen die Beiden nicht zusammen sein, denn das würde das Leben aller auslöschen. Oder findet sich vielleicht doch ein Weg um sich lieben zu dürfen und trotzdem das Leben der Menschen, die nur Überschuss sind zu verbessern?
Mit diesem Buch hat die Autorin ein absolut fantastisches Werk geschaffen. Sie spielt mit unserer Phantasie und unserem Vorstellungsvermögen. Für schwache Nerven ist das Buch nicht geeignet und ich bin froh, in diesem Fall, dass es nur ein Buch und nicht die Realität ist.
 
 
 

S.J.Kincaid

EUR 18,99

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Unsere Buchempfehlungen im Monat Januar

 

Viola Taube empfiehlt im Januar:
Schnell, dein Leben

Manchmal denke ich: Nun ist alles geschrieben und es kann nichts Neues mehr geben.
Und dann werde ich jedes Mal eines Besseren belehrt - es wird immer wieder neue Bücher geben mit phantastischen Geschichten und mit einer wunderbaren Sprache.
 
So ist es mir mit dem kleinen Hanser Bändchen von Sylvie Schenk ergangen. Sylvie Schenk ist Französin und schreibt auf Deutsch. 'Schnell, dein Leben' ist die Geschichte von der Französin Louise und dem deutschen Johann. Sie lernen sich auf einer Universität in Frankreich Anfang der sechziger Jahre kennen und heiraten. Sie leben in Deutschland, wo Luise immer eine Außenseiterin bleiben wird.
 
Bewundernswert ist die Sprache und die komprimierte Erzählweise eines ganzen Lebens.

Schenk, Sylvie

EUR 16,-

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Doris Hillen empfiehlt im Januar:
Nussschale

Trudy Cairncross ist im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft. Ihr Mann John hat ihr nichts mehr zu bieten und so betrügt sie ihn mit seinem Bruder. Die beiden schmieden einen Plan, um in den Besitz von John`s millionenschwerer Villa zu kommen.
 
Ian McEwan erzählt diese Dreiecksgeschichte aus der Perspektive des ungeborenen Kindes. Das erzählende, spekulierende, nachdenkende Kind ist in Sorge über den Zustand der Welt im Allgemeinen und über die Taten jener Erwachsenen im Speziellen. Seine Sicht der Dinge wird teilweise so frech und witzig hervorgebracht, dass es ein absoluter Lesegenuss ist.
 
Unterhaltsam, humorvoll und spannend bis zum Schluss.

McEwan, Ian

EUR 22,-

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Ilse Junker empfiehlt im Januar:
Der goldene Handschuh

Bevor das neue Jahr seine neuen Bücher mit sich bringt, möchte ich noch einmal auf „mein Buch des Jahres 2016” aufmerksam machen. „Der goldene Handschuh” hat mich so berührt, mitgenommen, überwältigt, dass er einen weiteren Aufmerksamkeitsschub wert ist:
Schimmliger, Doornkaat-Willy, Leiche, Ritzen-Schorsch oder Schiefer heißen die Gäste der Kneipe „Der goldene Handschuh” auf dem Hamburger Kiez. Und dorthin, in die unterste Etage der zivilisierten Gesellschaft, führt der neue Roman von Heinz Strunk. Hier begegnen wir Fritz Honka, der es in den 1970er Jahren als mehrfacher Frauenmörder zu schauriger Berühmtheit gebracht hat. Der Leser erlebt hautnah und ohne Tabus, was Honka zu seinen Taten getrieben hat und das ist zwar wahr, aber wirklich jenseits der Grenze zwischenmenschlichen Miteinanders.
 
Ein unglaubliches Buch.

Strunk, Heinz

EUR 19,95

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Monika Brochhagen empfiehlt im Januar 2017:
Warum bin ich nicht du?

Neugier ist der Ursprung der Philosophie. Kinder aus Frankreich und Deutschland haben Tomi Ungerer Fragen gestellt. So besonders die Fragen der Kinder sind, so außergewöhnlich sind auch die Antworten.
Zum Beispiel: Muss man groß sein um erwachsen zu sein? Wie soll man sich seinen besten Freund aussuchen? Wie baut man sich ein Leben auf? Hat es Vorteile arm zu sein? Muss man wirklich eine Religion haben?
 
Toni Ungerers Antworteten in Bild und Text sind spielerisch, erstaunlich, verblüffend frech, witzig, fantasievoll und humorvoll.
 
Ein Philosophiebuch, das Lust aufs Denken macht, für Kinder und Erwachsene.

Ungerer, Tomi

EUR 20,-

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Marianne Bergmeyer empfiehlt im Januar:
Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

Die Historikerin und Wissenschaftsjournalistin Andrea Wulf stellt in ihrem Buch Humboldts „Erfindung” der Natur ins Zentrum ihrer Erkundungsreise durch sein Leben und Werk. Sie folgt den Spuren des Naturforschers und Entdeckungsreisenden und zeigt, dass unser heutiges Wissen um die Verwundbarkeit der Erde in Humboldts Werken seinen Ursprung hat und wie erstaunlich modern sein Denken war.
 
Wie kein anderer hat er unser Verständnis der Natur als einem lebendigen Ganzen geprägt, als Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist, uns Menschen eingeschlossen. Dazu ist er um die ganze Welt gereist, hat wissenschaftliche Experimente unternommen, Naturbeobachtungen festgehalten und daraus Schlüsse gezogen, die wir heute mit den Begriffen Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit beschreiben würden.
 
Ein spannendes und sehr informatives Lesevergnügen.

Wulf, Andrea

EUR 24,99

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Ute Kues empfiehlt im Januar:
Und nebenan warten die Sterne

Wenn der Januar sich mal wieder mit Regen und Dunkelheit in die Länge zieht, brauchen Sie vielleicht genau dieses Buch. Viel Herz und natürlich auch ein bisschen Kitsch für einen guten Start ins neue Jahr.
 
Erika wollte ihre Tochter Kristen mit dem Auto zur Uni fahren, aber die Arbeit war mal wieder wichtiger. Und dann verunglückt der Zug zur Uni und Kristen ist tot.
Ihre Schwester Annie, die mit ihr im Zug hätte sitzen sollen, und Mutter Erika ziehen sich beide zurück und verfallen dem festen Glauben, dass Kristen noch lebt. Sie geben sich ihren Schuldgefühlen hin und driften immer weiter auseinander. Selbst das alte Album mit Lebensweisheiten bringt sie einander nicht wieder näher.
Kann eine Entfernung zwei Menschen wieder näher zusammenbringen und ist es möglich, irgendwann wieder am 'normalen' Leben teilzunehmen?
 
Nach 'Morgen kommt ein neuer Himmel ' und ' Nur einen Horizont entfernt' hat Lori Nelson Spielman wieder einen Roman vorgelegt, der einen rückblickend und nachdenklich macht.und dem Herzen gut tut.

Spielman, Lori Nelson

EUR 14,99

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Carmen Hodosi empfiehlt im Januar:
Die Schattenschrift

Im 13. Jahrhundert wächst in Böhmen ein junges Mädchen in einem Kloster heran. Keiner weiß woher sie kommt und auch ihre Zukunft ist ungewiss. Denn durch ihre besonderen Gaben ist sie auch im Kloster nicht wirklich willkommen. So sind alle froh als Maus, wie sie genannt wird, mit dem böhmischen Jungkönig Ottokar mitreisen muss.
Doch auch am Hof fällt es ihr schwer sich einzuleben, da Maus ohne Rang und Namen ist. Doch ihre Fähigkeit...en, die sie versucht geheim zu halten, werden immer mächtiger und teilweise auch unkontrollierbar. Auch die Schatten, die sie seit frühester Kindheit begleiten werden immer mächtiger und müssen gebannt werden.
Hin und hergerissen zwischen Pflicht und Gefühl wird es immer schwieriger für Sie die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie hat einen sehr langen Weg vor sich, der wohl niemals enden wird.
Mit diesem Debüt hat Diana Carpenter ein fantastisches Abenteuer voller Gefahren, Intrigen und Magie abgeliefert. Mit ein bisschen Vorstellungskraft rauscht man hier sofort in eine geniale Geschichte die einen so schnell nicht mehr loslässt.

Carpenter, Diana

EUR 14,99

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versandkostenfrei ab EUR 20,-

Petra Lauinger empfiehlt im Januar:
Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

Ein Mops namens Bölthorn, dessen Herrchen Buri Bolmen, ein verschrobener Besitzer eines Scherz- und Zauberladens, und Lennart Malmkvist, ein junger und aufstrebender Unternehmensberater, sind die Hauptdarsteller dieses skurrilen, humorvollen Buches, eine Mischung aus Fantasy und Krimi. Denn Buri Bolmen, wird unter dubiosen Umständen in seinem Geschäft ermordet und vermacht seinem Nachbarn Lennart den Laden und den Mops Bölthorn. Als dieser während eines Gewitters anfängt zu sprechen und behauptet verwunschen zu sein und Lennart sei auserwählt, den Mord aufzuklären beginnt für Lennart und Mops Bölthorn eine spannende und abenteuerliche Zeit.
 
Sehr witzig, gut geschrieben, voller schräger Figuren – Lesevergnügen für die noch dunkle und kalte Winterzeit.
 
 
 

Jennifer Estep

EUR 12,99

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